Ein ungewöhnlicher Beruf und einen Meistertitel dazu.

Seit Ende März darf der 26-jährige Tim Schamborski aus Stubbendorf sich Bestattermeister nennen. Für ca. 1,5 Jahre hat Tim die Ausbildung zum Meister berufsbegleitend im Ausbildungszentrum im fränkischen Münnerstadt absolviert. Voraussetzung hierfür war die abgeschlossene Berufsausbildung zum Bestatter. Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft hat Tim in einem Betrieb in Eutin gemacht und im Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen. Inhalte der Ausbildung zum/r Bestattermeister*in sind neben Personenstands-, Friedhofs-, Bestattungs- und Sozialrecht, Trauerpsychologie, Trauerdruck und Fotografie, Marketing, Hygiene und Desinfektionsrecht, Trauerrituale, Friedhofsplanung und Kremationstechnik. Wie in allen anderen Ausbildungen zum/r Meister*in, gibt es auch hier drei Teile die geprüft werden. Davon sind ein schriftlicher und ein mündlicher Teil, sowie ein praktischer Teil abzulegen. Der praktische Teil bestand aus der fiktiven Aufgabe mehrere verunglückte Familien aus Portugal nach Deutschland zu überführen und hier eine Trauerfeier für die Angehörigen auszurichten. Um diese Aufgabe zu lösen hatte Tim vier Wochen Zeit. Die gesamte Durchführung, natürlich nur theoretisch, musste in schriftlicher Form als Projektbuch vorgelegt werden. Der Abschluss fand in der Vater-Unser-Kirche in Osdorf statt. Dieser Teil wurde von einem Prüfer aus Düsseldorf vor Ort erfolgreich abgenommen. Die Prüfung zum/r Bestattermeister*in kann in dieser Form erst seit 2010 abgelegt werden. Jährlich legen deutschlandweit nur ca. 30 Personen die Meisterprüfung ab. Ursprünglich hat Tim eine Ausbildung zum nautischen Offiziersassistent gemacht, während der Ausbildung wurde ihm aber klar, dass die Seefahrt kaum Perspektiven für die Zukunft bietet. Die Überlegung in den elterlichen Betrieb einzusteigen lag nahe. In diesem Fachbereich arbeitet man praktisch, es wird nie langweilig, man arbeitet eng mit Menschen zusammen und man tut viel Gutes, all diese Dinge waren Grund genug, den Schritt zu machen. Seit zwei Jahren ist Tim im elterlichen Betrieb. Da sich die Bestattungskultur immer mehr verändert, muss auch diese Berufsgruppe in die Zukunft schauen und auf Veränderungen eingehen. Um die schwierige Arbeit gut zu meistern spielt Tim zum Ausgleich gern Fußball, geht segeln und verreist  viel. Auch viele Gespräche mit der Familie und ein achtsamer Umgang mit der eigenen Person sind wichtig, um den Beruf auszuüben.  Denn nicht nur das Vorbereiten eines Abschieds, sondern auch die Begleitung der verschiedensten Familien in allen Fragen die einen Trauerfall betreffen und die Hilfestellung in einer Vorsorgeplanung gehören zu den Aufgaben eines Bestattungshauses.   Ein ungewöhnlicher, aber sehr anspruchsvoller Beruf mit vielen menschlichen Begegnungen.

Tim Schamborski und Imke Petersen

 

Der „Schneehase“

Es müssen ein paar wichtige Dinge zusammentreffen um etwas aus Schnee zu formen.

  1. Es muss Schnee liegen, am besten Schnee, der ordentlich „backt“.
  2. Man muss Zeit haben.
  3. Eine Idee und Spaß haben und etwas verrückt sein, rundet die Sache ab.Um 12.00 Uhr begann die Idee „Form“ anzunehmen und nach zwei Stunden war der „Schneehase“, fertig. Einen tiefen Hintergedanken hatte die Aktion nicht wirklich, außer dass es allen Freude bereiten sollte. So dass jeder ein schönes Bild für die Freunde verschicken kann, in der modernen Zeit ist dieses ja ohne Probleme möglich. Das war mein Ziel. Was auch super funktioniert hat. Nun bin ich fast sechs Jahre als Tischler hier im schönen Osdorf selbständig und möchte mich mit diesem kleinen Artikel in der ON, für die Treue und netten Aufträge bei meinen Kunden bedanken.

Benno Borchert

 

Grundschule beteiligt sich an Aktion „Sauberes Osdorf“

Am vergangenen Freitag beteiligten sich alle Schülerinnen und Schüler sowie die Kolleginnen der GS Osdorf als Vorhut an der Aktion „Sauberes Dorf“ in Osdorf.Mit großem Eifer und hoher Motivation sammelten die Kinder Zigarettenschachteln und –kippen, Schuhe, T-Shirts, Zeitungen, leere Flaschen, Bonbonpapiere und vieles mehr. Zu unserem großen Entsetzen lagen außerdem unzählige gefüllte Hundekotbeutel am Straßenrand. Das ist aus unserer Sicht völlig unverständlich!!Liebe Hundebesitzer! Hundekot ist ekelhaft  – sowohl mit als auch ohne Plastik! Wenn der Haufen aber ohne Plastiktüte in der Natur liegen bleibt, verrottet er wenigstens rückstandsfrei. Wenn Sie sich schon die Mühe machen, sich zu bücken und den Haufen aufzunehmen, dann werfen Sie ihn folgerichtiger Weise bitte in einen Abfalleimer und nicht in die Natur!! Wie schädlich Plastik für unsere Natur ist, sollte so langsam jeder begriffen haben! Im kommenden Frühjahr werden wir uns natürlich wieder an der Aktion beteiligen und hoffen sehr, dass dies dann eigentlich gar nicht mehr notwendig ist….