Tagesausflug des SoVD Osdorf

Am 6. August war es wieder so weit. Die jährliche Tagesfahrt des SoVD Osdorf, Felm, Felmerholz, Noer, Lindhöft startete um 9:00 Uhr an der Eiche in Osdorf.Diesmal war es eine Fahrt ins Blaue. Erstes Ziel war die Museumsräucherei in Eckernförde. Dort wird seit Fünf Jahren, dank des Vereins „Alte Fischräucherei“, die Räucherei erhalten und die Räume werden weiter ausgebaut. In alten Altonaer Öfen werden beim Schauräuchern Sprotten geräuchert. Bei unserer Führung war das leider nicht möglich.Weiter ging es über Lindaunis durch Angeln bis an die Geltinger Bucht. Von Anfang an war ein Reiseleiter im Bus, der immer wieder auf Besonderheiten in der Landschaft hinwies.Zum Mittagessen ging es nach Brarupholz zur Gastwirtschaft der Familie Pfefferkorn. Bis dahin kannte kaum einer von uns Brarupholz. Aber diese über 100 Jahre alte Wirtschaft mit dem angeschlossenen kleinsten Edeka-Stubenladen in Schleswig-Holstein ist ziemich einmalig.Die Gastwirtschaft wird nur für Feiern oder Busreisen geöffnet. Nach dem sehr leckeren Essen ging es auf den Spuren des Landarztes über Kappeln nach Lindau zum Kaffee trinken. Damit ging eine Fahrt ins Blaue, ganz ohne Regen, schön zu Ende.

 

Werner Tiejte-Zander

 

Tischtennis goes Golf

Am Samstag, den 19. August, haben sich einige Mitglieder der Tischtennisabteilung des OSV auf den Weg nach Aukrug gemacht um einen Golf Schnupperkurs zu belegen.Unser Mitspieler Jonas Lejon, einer der wenigen, der neben dem Tischtennisspiel seinen  Lebensunterhalt auch noch mit einem richtigen Job verdienen muss, ist hauptberuflich Golftrainer und hat uns unter anderem  in die Geheimnisse des Puttens, Abschlagens usw. eingeweiht. Natürlich gab es auch eine kleine Regelkunde und vorab etwas Gymnastik.Bei überraschend schönem Wetter haben wir zuerst den Abschlag geübt. Wie man schnell gemerkt hat, kommt es dort mehr auf Technik, statt auf Kraft an. So gab es Schläge, die jenseits der 100 Meter landeten, andere wiederum sind auch mal nur ein paar Zentimeter gerollt, bzw. nach dem Schlag lag der Ball noch immer auf dem Abschlagpunkt.Danach ging es zum Putten, das ist der Fachbegriff fürs Einlochen. Wer jetzt denkt, das ist wie beim Minigolf, der hat sich getäuscht. Zum einen ist der Untergrund aus Rasen, der zwar auf 4 Millimeter sauber gemäht ist, aber auch mal etwas uneben sein kann, zum anderen muss man auch die Witterungseinflüsse bedenken.Nachdem wir diese Dinge geübt haben, sind wir auf die Übungsbahnen gegangen und haben da versucht unser Gelerntes umzusetzen. Wenn man unserem Golflehrer Jonas glauben darf, haben wir uns nicht ganz dumm angestellt.Nachdem wir dort nun fast drei Stunden auf der sehr schönen Golfanlage verbracht haben, gab es noch am Auto ein isotonisches Getränk und am Abend sind wir dann noch zusammen Essen gegangen, es gab eine kleine Siegerehrung, und wir haben uns über den lustigen Tag unterhalten.Es war für unsere kleine Gruppe von gesamt Acht Personen ein schöner Nachmittag, den wir sicher noch mal wiederholen werden. Sollte dieser kleine Bericht das Interesse anderer Vereine oder Abteilungen des OSV geweckt haben, kann man sich gerne an Jonas Lejon wenden und auch bei ihm einen Termin für solch einen Schnupperkurs abstimmen.

Michael Nielsen

 

Tennispokal der örtlichen Vereine am 12.08.17

Insgesamt neun Zweier – Teams folgten der Einladung der Tennisabteilung des Osdorfer SV, sich einmal auf die Spuren von Steffi und Boris bzw. Angie und Sasha  zu begeben. Sowohl die Tischtennis (Michael Nielsen/Leon Winder, Carsten Lück/Fitz Tiemer)- als auch die Handballabteilung (Himbeer: Erkan/Jane Elscher, Orange: Finja Elscher/Tini Goos) stellten sogar zwei Teams.  Zudem waren noch die Gilde (Julian Schoenwaldt/Nils Reinberg), die Fußballer (Patrick Rogge/Malte Burmeister), die WgO (Arne Lüthje/Timo Wölki)  und zwei Teams aus der Tennisabteilung (1: Jana Schoenwaldt/Romina Kiehne, 2: Sabine Kiehne/Svenja Matthies -> durften mitspielen, da nicht am Punktspielbetrieb teilgenommen wird) vertreten. Nach der Auslosung der Gruppen und kurzer Vorstellung des Modus, begann man sodann in je einer Vierer- und einer Fünfer-Gruppe „Jeder gegen Jeden“ zu spielen. Hier wurden allerdings keine zwei Gewinnsätze, wie sonst im Tennis üblich, sondern Langsätze à 25 Minuten „auf Zeit“ gespielt.  Schnell kristallisierte sich heraus, wo die Reise für die Mannschaften hingehen sollte: Wer bis dahin dachte, dass die Tennis- und Tischtennisleute die Sache unter sich ausmachen, dem sei gesagt, dass die Tischtennisteams jeweils die letzen beiden Plätze in den Gruppen belegten. Denn vielmehr als das Wort Tennis haben diese beiden Sportarten nicht gemein ;-). Allerdings setzten sich ansonsten die „Favoriten“ durch, sodass im Halbfinale die Teams Tennis 1 auf Tennis 2 und Team Gilde auf Team Handball-Himbeer traf. Diese wurden nach kurzer Grillpause unter leider immer stärker werdendem Regen durchgeführt. Im Finale trafen dann Team Gilde auf Team Tennis 1. Diese Wasserschlacht konnten die treff- und standsicheren Gildebrüder mit 7:2 für sich entscheiden. Der Titel wurde somit durch die Gilde, wenn auch in anderer Besetzung, verteidigt. Herzlichen Glückwunsch. Den dritten Platz holte sich Team Tennis 2 mit einem 6:1 über Team Handball Himbeer. Alles in allem kann zusammengefasst werden, dass wir einen sehr erfolgreichen Tag trotz der Wetterkapriolen für alle zufriedenstellend zu  Ende gebracht haben. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr. Wir vom Orga-Team haben auch festgestellt, dass unter uns noch viele unentdeckte Kerbers und Zverevs weilen. Wenn auch ihr meint, dass in Euch ein solches Talent schlummert, oder wenn ihr einfach mal so Lust auf Tennis im OSV habt, dann meldet euch einfach bei uns.

Sportwart: René Matthies 0172/7708191

Vorsitzender: Hans Blöcker 0152/9036851

Via Facebook https://www.facebook.com/Osdorfer-SV-228000953883753/

Oder kommt einfach mal mittwochs ab 18:00 Uhr zur Damen- oder donnerstags ab 18:00 Uhr zur Herrenrunde vorbei.

PS: die nächste Gelegenheit Spitzentennis in Osdorf zu sehen, bietet sich in der Zeit vom 01.09.2017 bis 09.09.2017; da finden die Clubmeisterschaften im Doppel und im Mixed statt.

Für das Orga-Team

Helge Kohrt

Kleingartenverein wird 70 Jahre

KLEINGARTENVEREIN

 

OSDORF E.V.

 

Am 12.08.2017 feierte der Kleingartenverein Osdorf

  1. V. auf dem Gelände an der Dänischenhagener Straße sein 70-jähriges Bestehen.

Schon Tage vorher haben fleißige Kleingärtner das Festzelt, Tische und Bänke aufgebaut. Girlanden, Luftballons und liebevolle Tischdekoration wurden zur Ausschmückung angebracht. Dass Kleingärtner auch emsige Bäcker sein können, bewies das riesige Kuchenbuffet. Einladungen wurden verschickt, der Vorsitzende feilte an seiner Festrede, Getränke und Essen wurden organisiert und fast jeder vom Verein wollte seinen Teil zum guten Gelingen beitragen.Dann kam der große Tag… und der große Regen!Es regnete fast 12 Stunden lang und die ganze Anlage wurde immer matschiger. Rasen, Wege und Parkplätze verwandelten sich in ein Osdorfer „Wacken“. Aber wir Kleingärtner ließen uns nicht vom Feiern abhalten.Pünktlich um 11:00 Uhr hielt der Vorsitzende seine Rede. Auch der Bürgermeister Jochen Iwers richtete seine Grußworte an die, ob des tollen Wetters, recht übersichtliche Schar der Zuhörer. Unser langjähriges Mitglied Gerd Priebe wurde für seine 40-jährige Vereinstreue geehrt.Danach war die Falknerin Lisa Kruse mit ihrem Adler und einem Wanderfalken zu Gast und der Wettergott hatte für ihren Besuch mal kurz den Wasserhahn zugedreht.Nach einem gemeinsamen Essen mit musikalischer Untermalung durch den Osdorfer Spielmannzug (in kleiner Ferienbesetzung, wie die Leiterin bemerkte) war Zeit für „Smalltalk“ und gemeinsames meckern über den Dauerregen angesagt.Um 15:00 Uhr wurde dann das wirklich riesige Kuchenbuffet freigeben. Lecker!!! Der heiße Kaffee fand sofort dankbare Abnehmer.Gegen 18:00 Uhr verließen die letzten Teilnehmer die Feier und aufräumen und abwaschen war angesagt. Danke an die fleißigen Helferinnen!Leider fielen der Streichelzoo und das Ponyreiten buchstäblich ins Wasser, was besonders die Kinder sehr enttäuschend fanden.Wir möchten uns bei allen, die uns anlässlich der Feier unterstützt haben, recht herzlich bedanken.Unser Dank gilt besonders:Gemeinde Osdorf, Firma Gerd Mordhorst, Tierpark Gettorf, Firma Siemsen, Itzehoer Versicherung Voss, Mecklenburger Versicherung Rathje

Dr. Mittelstädt -Förderverein-, Familie Greve, VDP Hammer (Hundeverein Osdorf), Fam. Helmut Schröder, Fr. Kruse Falknerin, Ponyhof Winter, Spielmannszug Osdorf…. und natürlich allen Mitgliedern, die tatkräftig geholfen haben.

 

Das Vorstandsteam:

 

Vorsitzender: Max Theodor Rethwisch

Stellv. Vorsitzender/Schriftwart: Peter Baumhäckel   Kassenwartin: Nicole Kluge

Text und Fotos: Peter Baumhäckel

 

Lisa, die Frau mit dem amtlichen Vogel

Viele haben Lisa Kruse (20) bestimmt schon einmal mit ihrem Steinadler durch das Dorf gehen sehen und sich gefragt, ob sie tatsächlich richtig geguckt haben. Ja, die einen riesigen Steinadler auf dem Arm hat, manchmal auch einen Wanderfalken oder jetzt, ganz neu, einen Rotschwanzbussard.Eigentlich ist Lisa Kruse gelernte Malerin und Lackiererin, kann ihren Beruf aber leider nicht ausüben.Vor einiger Zeit hat sie den Jagdschein gemacht und danach den Falknerschein, beides unerlässlich, wenn man mit Greifvögeln jagen möchte.Noch geht Lisa Kruse nicht mit ihren Greifvögeln auf die Beize (Jagd). Zuerst müssen sich die Vögel an die Falknerin und die Umgebung gewöhnen. Wird der Falkner von dem Greifvogel akzeptiert, frisst er z. B. vom Handschuh, den man immer tragen sollte. Denn die Krallen, bzw. der Greif, ist unglaublich stark und scharf.Später kann das Training durch ein Federspiel mit Belohnung erweitert werden. Dieses wird von der Falknerin an einer Leine durch die Luft geschleudert, um den Vogel  zum  Vorbeifliegen, Wenden und Angreifen zu animieren. Momentan trainiert Lisa mit jedem Tier ca. eine Stunde pro Tag.Der Wanderfalke Arvann ist ein Jahr alt und wird für die Jagd auf  z.B. Enten, Fasane oder Tauben genutzt. Er tötet seine Beute im Flug mit einem Biss in den Kopf oder Nacken.Der Steinadler Horus ist ebenfalls ein Jahr alt und ist der größte, heimische Beizvogel. Kaninchen oder auch Füchse werden durch seine starken Fänge im Pirschflug getötet.Ebenso der Rotschwanzbussard Angron, der noch sehr jung ist, bisher keine Menschen gewohnt ist, da er bei den Alttieren aufgewachsen ist, der auch mit seinem festen Greif die Beute von Krähe bis Hase tötet.Das Atzen (Fütterung) der Greifvögel geschieht mit frischem Fleisch.Neben dem täglichen Training ist Lisa Kruse mit ihren Greifvögeln auch in der Umgebung z.B. bei mittelterlichen Märkten zu sehen, zuletzt bei den Piratentagen in Eckernförde oder auch auf dem Jubiläum des Kleingartenvereins in Osdorf.Ein weiterer ungewöhnlicher Mitbewohner ist „Magnus der Rote“, ein sibirischer Uhu, der mit seinen orangeroten Augen jeden in seinen Bann zieht. Die Uhus werden oft als Therapievögel bei behinderten Menschen, in Alten – und Pflegeheimen oder in Kindergärten eingesetzt. Vielleicht ist das auch eine Idee für unsere Einrichtungen in Osdorf.Lisa geht super mit ihren Vögeln um und erklärt genau, was man beim Umgang mit den Tieren beachten muss,  und von welchen man sich lieber fernhalten sollte, auch wenn sie an der Langfessel angebunden sind. Ein Spaziergang mit Bussard und Wanderfalke ist was ganz Besonderes und ja, Lisa hat einen Vogel.

Imke Petersen